Wie es wirklich angefangen hat
Es gibt diesen Moment, an dem man auf die Waage steigt und denkt: „So kann das nicht weitergehen." Bei mir war das an einem ganz normalen Dienstagmorgen. 92 Kilogramm. Ich war 31, saß hauptsächlich am Schreibtisch, und hatte das letzte Mal ernsthaft Sport gemacht, als meine Lieblingsband noch auf CD erschienen ist.
Also fing ich an, wie alle anderen auch: Kalorien zählen. Ich lud drei verschiedene Apps runter, las mich durch Ernährungs-Blogs, und begann, jeden Bissen zu tracken. Nach zwei Wochen hatte ich genug. Nicht vom Abnehmen — sondern von den Apps. Barcode-Scanner, Makro-Splits in Gramm-Genauigkeit, Portionswaagen, Nährwerttabellen... Das war kein Werkzeug, das war ein Vollzeitjob.
Irgendwann stieß ich auf das Konzept der Makronährstoffe. Nicht als komplizierte Wissenschaft, sondern als simple Logik: Wie viel Protein brauche ich, damit ich keine Muskeln verliere? Wie viel Fett, damit meine Hormone funktionieren? Wie viele Kalorien insgesamt, damit ich Fett abbau — ohne mich den ganzen Tag halb verhungert zu fühlen?
Das war der Wendepunkt. In den folgenden sieben Monaten verlor ich 14 Kilogramm. Nicht durch einen speziellen Diätplan, nicht durch teure Supplements, und definitiv nicht durch tägliche Gewissensqualen. Sondern durch eine simple Formel, die zu mir passte.
Warum ein eigener Rechner?
Als ich anderen von meiner Methode erzählte — Freunden, Kollegen, meinem Bruder, der schon jahrelang "eigentlich abnehmen will" — merkte ich: Die haben alle das gleiche Problem. Nicht mangelnde Motivation. Nicht schlechte Gene. Sondern zu komplizierte Werkzeuge.
Die meisten Kalorienrechner, die ich kannte, spuckten eine Zahl aus und ließen dich damit alleine. Oder sie versteckten die wichtigsten Informationen hinter einem Abo. Oder sie erklärten nicht, warum das Protein-Ziel so hoch ist — und was passiert, wenn man es weglässt.
Also schrieb ich einen eigenen Rechner. Zuerst in einer Excel-Tabelle. Dann als einfache Webseite. Dann wurde daraus MakroFit.
Ich bin kein Ernährungsberater. Ich habe keine Sportwissenschaft studiert. Aber ich habe monatelang alles gelesen, was es zum Thema Makronährstoffe, Grundumsatz und Kaloriendefizit gibt — und ich weiß, was funktioniert und was nur gut klingt.
Was uns antreibt
Ehrlichkeit statt Hype
Kein "verlier 10 kg in 2 Wochen". Wir erklären, was die Wissenschaft tatsächlich sagt — auch wenn das manchmal bedeutet: „Das dauert länger als du denkst."
Einfachheit als Prinzip
Jeder Wert, den unser Rechner ausgibt, ist erklärbar. Du musst keine App-Mitgliedschaft kaufen und kein Ernährungsstudium anfangen. Eine Zahl, ein Ziel, ein Plan.
Keine Werbung für Unsinn
Wir verkaufen keine Shakes, keine Detox-Kuren, keine "Fatburner". Wenn etwas nicht durch verlässliche Studien gedeckt ist, steht es nicht auf dieser Website.
Aus der Praxis, für die Praxis
Alles hier stammt aus eigener Erfahrung oder wurde an echten Zahlen getestet. Keine Theorie, die im Alltag nicht funktioniert.
Was MakroFit ist — und was nicht
Ein Startpunkt
MakroFit gibt dir die Zahlen, mit denen du anfangen kannst. Der Rest liegt bei dir — und das ist gut so.
Kostenlos und ehrlich
Kein verstecktes Abo, keine Premium-Mauer. Die Berechnungen sind und bleiben frei zugänglich.
Kein Arzt-Ersatz
Bei medizinischen Fragen oder ernsthaften Erkrankungen bitte immer einen Arzt aufsuchen. Wir sind Laien mit Erfahrung — kein Ersatz für medizinische Beratung.
Keine Wunderlösung
Abnehmen braucht Zeit und Konsequenz. Wer ein Versprechen sucht, das in 10 Tagen alles löst, ist hier falsch.
Und jetzt?
Ich halte mein Gewicht jetzt seit über zwei Jahren — ohne Diät, ohne Ausnahmetage, die ich bereue, und ohne dass ich jeden Bissen aufschreibe. Die Makro-Logik sitzt inzwischen im Hinterkopf. Ich weiß ungefähr, was in meinen Mahlzeiten steckt, und ich weiß, wann ich ein bisschen drüber oder drunter liege.
MakroFit wächst langsam. Neue Artikel, die ich selbst nützlich gefunden hätte, als ich anfing. Kein Algorithmus entscheidet, was hier erscheint — ich schreibe nur darüber, was mir damals geholfen hätte.
Falls du Fragen hast, Fehler findest, oder einfach sagen willst, dass der Rechner geholfen hat: Du erreichst uns jederzeit über die Website. Echte Menschen, echte Antworten — kein Chatbot.
Bereit, es selbst auszuprobieren?
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